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Press Reports

22.05.2017

Interview zum Thema "Alt werden und jung bleiben"

SWR2 Wissen I Aula I 16.04.2017
Wer heute mit 65 in Rente geht, hat noch eine lange Lebensphase vor sich, die mit Chancen, Herausforderungen und natürlich auch Einschränkungen verbunden ist. Altwerden ist heute mit neuen Imperativen verbunden: Bleibe jung und aktiv, erlebe und lerne Neues, bilde dich weiter fort! Prof. Hans-Werner Wahl, Direktor des Netzwerks AlternsfoRschung an der Universität Heidelberg beschreibt Chancen und Gefahren dieses Paradigmenwechsels...

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl

 

10.05.2017

Vom richtigen Umgang mit dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“

PRESSEMITTEILUNG der Universität Heidelberg I 04.05.2017
Menschen in Deutschland altern heute später, länger und anders als frühere Generationen. Mit der Frage, wie man am besten mit der langen Phase des höheren Lebensalters umgeht, beschäftigt sich Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Alternsforscher an der Universität Heidelberg, in einer neuen Publikation. Der Wissenschaftler stellt darin aktuelle Befunde der Neuen Alternspsychologie vor. Vor dem Hintergrund eines neuen Verständnisses von Altern plädiert er dafür, sich bereits frühzeitig auf eine längere Alternsphase einzustellen, um bis zum Ende ein autonomes und reflektiertes Leben führen zu können.

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl

 

10.05.2017

Was heißt hier alt?

PSYCHOLOGIE HEUTE I 05/2017
Vergessen Sie, was Sie bislang über das Altwerden gedacht haben. Die neue Psychologie dieser Lebensphase zeigt: Wir werden heute anders und besser alt als die Generationen vor uns.
Und: Die Alten gibt es nicht mehr!

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl

 

28.04.2017

Warum dürfen wir uns auf das Alter freuen, Herr Wahl?

MANNHEIMER MORGEN I 23.04.2017
Älterwerden scheint heute zwei völlig verschiedene Gesichter zu haben. Auf der einen Seite gibt es eine zahlenmäßig keinesfalls geringe Gruppe von älteren Menschen, die hilfe- oder pflegebedürftig, einsam und in ihren geistigen Leistungen schwerwiegend eingeschränkt sind. Auf der anderen Seite kommt uns heute in vielen Schattierungen ein weitgehend gesundes „neues“ Alter entgegen.

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl

 

11.03.2017

Prävention im Alter, 35. NAR-Seminar

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG I 09.03.2017
Da die Menschen immer älter werden, gewinnen auch Vorbeugung und Maßnahme der Gesundheitsförderung für ein höheres Lebensalter zunehmend an Bedeutung.

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08.03.2017

Die Einnahme potentiell ungeeigneter Medikamente steht im Zusammenhang mit einer erhöhten Sterblichkeit älterer Menschen

JAMDA I 01.03.2017
Potenziell ungeeignete Medikamente (PIM) sind Arzneimittel, die für ältere Menschen ein unnötig hohes Risiko darstellen. Zu diesem Ergebnis kommt die systematische Übersichtsarbeit der Nachwuchsforschungsgruppe um Prof. Dr. Ben Schöttker. Wie die Erstautorin Clarissa Muhlack, wissenschaftliche Mitarbeiterin am NAR, erläutert, sei die Sterblichkeit der Studienteilnehmer, die PIM eingenommen haben, 1,6-mal höher als die Sterblichkeit derjenigen, die diese Medikamente nicht eingenommen haben. Mithilfe eines neuen Analysedesigns konnten die NAR-Forscher auf die Verzerrungsfehler in der Mehrzahl der durchgeführten Studien hinweisen und die bisherige Annahme, dass PIM gut verträglich seien und keinen Einfluss auf Sterblichkeit hätten, in Zweifel ziehen. „Unsere Ergebnisse unterstreichen einmal mehr, dass PIM bei älteren Menschen vermieden werden sollten“, erklärt die Pharmazeutin.

Autorin I Clarissa Muhlack Doktorandin am Netzwerk AlternsfoRschung

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23.02.2017

Mild cognitive impairment (MCI), a condition that often predates Alzheimer’s disease (AD), can be remotely detected through a self-administered virtual reality brain training game

JAD I 20.02.2017
Thessaloniki, Greece, February 20, 2017 – Greek researchers demonstrated the potential of a self-administered virtual supermarket cognitive training game for remotely detecting mild cognitive impairment (MCI), without the need for an examiner,  among a sample of older adults. MCI patients suffer from cognitive problems and often encounter difficulties in performing complex activities such as financial planning. They are at a high risk for progressing to dementia however early detection of MCI and suitable interventions can stabilize the patients’ condition and prevent further decline.

Contact I Stelios Zygouris Research Psychologist, PhD candidate, Aristotle University of Thessaloniki/ Network Aging Research

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19.10.2016

Informations- und Mitmachtag für Senioren

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG I 11.10.2016
Am Freitag, den 7. Oktober 2016, fand die Informationsveranstaltung „In Bewegung lebenslang. Informations- und Mitmachtag für Seniorinnen und Senioren“ im Haus am Harbigweg in Kirchheim statt. Das bunte Programm ermöglichte es allen Interessierten, sich über das Thema „Gesundheit und Bewegung zu informieren“ und zahlreiche Angebote der Sportvereine auszuprobieren. Der NAR-Sportwissenschaftler Dr. Michael Schwenk, der vom Heidelberger Amt für Soziales und Senioren eingeladen wurde, verriet einige Tipps, wie ältere Menschen mit einfachen Übungen ihre körperliche Fitness verbessern können.

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21.09.2016

Sendungsankündigung "Was hilft bei Alzheimer?"

Sendung am Mi, 21.9. | 8.30 Uhr, SWR2

Der diesjährige Welt-Alzheimertag findet diesmal unter dem Motto „Jung und Alt bewegt Demenz“.
Radio SWR 2 widmet am 21. September 2016 eine Sendung dem Thema Alzheimer Krankheit.
Im Fokus stehen Früherkennungsmethoden und Schutzfaktoren.

Zu Gast I Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther

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27.06.2016

Gute Nachrichten aus der Alzheimer-Forschung

AUGSBURGER ALLGEMEINE I 04.06.2016
Dass die Zahl der Alzheimer-Neuerkrankungen in den vergangenen Jahren um 20 Prozent zurückgegangen ist, wird nicht nur auf die Prophylaxe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückgeführt, sondern auch auf den besseren Zugang zu Bildung. Wie man mit körperlicher Bewegung, kognitivem Training und der Änderung des Lebensstils dem geistigen Verfall vorbeugen kann, erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther in seinem neuesten Interview mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Minipfeil Rot  weiter

 

15.06.2016

Explore Science 2016 - Was Kinderreporter von NAR-Wissenschaftlern wissen wollten

EXPLORE SCIENCE EXPRESS I 15.06.2016
Bei den diesjährigen naturwissenschaftlichen Tagen der Klaus Tschira Stiftung „Explore Science“ in Mannheim haben Sportwissenschaftler Dr. Michel Schwenk und Michaela Weber in mehreren Workshops die Alternsforschung vorgestellt und Schülerinnen und Schülern erklärt, was mit dem Körper passiert, wenn wir älter werden. Die jungen Explore-Science-Express-Reporterinnen befragten die NAR-Wissenschaftler zu ihrem Forschungsthema.

©Klaus Tschira Stiftung GmbH

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25.05.2016

Bereits ein moderater Temperaturanstieg steigert bei älteren Menschen das Risiko, chronische Krankheiten zu entwickeln oder daran zu sterben

EBIO MEDICINE I 06.2016
Laut einer in der Zeitschrift „EBioMedicine” kürzlich veröffentlichten Metaanalyse erhöht bereits ein moderater Temperaturanstieg weltweit das Erkrankungs- und Sterberisiko bei älteren Menschen ab 65 Jahren.

Ältere Personen, die der Hitze ausgesetzt sind, sterben häufiger an Schlaganfall sowie an respiratorischen und kardiovaskulären Erkrankungen. Es zeigt sich auch, dass starke Wärmebelastungen auch für das Entstehen einer Vielzahl anderer Krankheiten mitverantwortlich sind. So steigt mit der Wärmebelastung ebenfalls das Risiko, an Diabetes mellitus sowie an urogenitalen und Infektionskrankheiten zu erkranken. Dies ist insofern beunruhigend, als Durchschnittstemperaturen eine weiterhin steigende Tendenz verzeichnen und die Zahl der Älteren mit chronischen und degenerativen Erkrankungen weltweit immer stärker zunimmt.

Interessanterweise haben nicht nur Wärmebelastungen gesundheitsschädliche Auswirkungen zur Folge. Auch kalte Witterung führt aufgrund von Erkrankungen der Atemwege zu vermehrten Krankenhausanweisungen und Hausarztbesuchen. Die Ergebnisse der Analyse zeigen somit, dass sich zwar die Auswirkungen extremer Witterungsverhältnisse vor allem in der Häufigkeit der Atemwegserkrankungen niederschlagen, doch können Temperaturschwankungen eine Vielzahl anderer gesundheitlicher Beeinträchtigungen hervorrufen. Die Maßnahmen sollen daher auf die Prävention vielfältiger Erkrankungen ausgerichtet werden.

„Obwohl psychische und neurologische Leiden einen großen Anteil aller Erkrankungen im hohen Alter darstellen, liegen uns bis heute keine ausreichenden Erkenntnisse vor, wie sich Witterungsbedingungen auf die psychische Gesundheit älterer Menschen auswirken“, erläutert die Erstautorin Aditi Bunker vom Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) und dem Institute of Public Health (IPH), „dieser Zusammenhang soll in weiteren Studien näher erforscht werden. Wir haben außerdem festgestellt, dass unser Wissen über den Einfluss des Wetters auf die Gesundheit der älteren Menschen in Afrika, Asien, Südamerika und im Nahen Osten noch einige erhebliche Lücken aufweist. Denn die meisten der von uns überprüften 16 Millionen Fälle stammen aus relativ wohlhabenden Ländern, in denen man bereits eine gewisse Anpassungsstrategie an die negativen Auswirkungen des Klimawandels und die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft entwickelt hat,“ erklärt die Forscherin.
Originalpublikation: Bunker, A., Wildenhain, J., Vandenbergh, A., Henschke, N., Rocklöv, J., Hajat, S., & Sauerborn, R. (2016). Effects of Air Temperature on Climate-Sensitive Mortality and Morbidity Outcomes in the Elderly; a Systematic Review and Meta-analysis of Epidemiological Evidence. EBioMedicine, 6, 258–268.

Doi: http://doi.org/10.1016/j.ebiom.2016.02.034

 

09.05.2016

Selbständig wohnen mit smarten Helfern

SENIOREN RATGEBER/ APOTHEKEN UMSCHAU I 01.2016
Moderne technische Assistenzsysteme können den Alltag von Demenzkranken und ihren Angehörigen enorm erleichtern. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Birgit Kramer, Stipendiatin im NAR-Kolleg, hat im Rahmen ihrer Dissertation pflegende Angehörige zur Akzeptanz von neuen Technologien befragt. Minipfeil Rot  weiter

 

11.04.2016

Leben wir vielleicht zu lange?

PSYCHOLOGIE HEUTE I 04.2016)
Kann man mit 90 Jahren überhaupt noch glücklich sein? Man kann! Doch wenn der Tod naherückt, wird es oft trüb in der Seele. Der Heidelberger Alternsforscher Hans-Werner Wahl hat ermutigende, aber auch nachdenklich stimmende Erkenntnisse über die letzte Phase des Lebens gewonnen.

Interview I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl

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08.03.2016

Sport im Alter: Weniger ist oft mehr

RNZ-online I 08.03.2016
Es ist nie zu spät, mit dem Sport zu beginnen! Schon kleine Trainingseinheiten wirken sich positiv auf Körper und Geist aus. Der Sportwissenschaftler und Nachwuchsgruppenleiter im NAR Dr. Michael Schwenk, der über die körperlich-sportliche Aktivität im Alter forscht, stellt einige geeignete Sportarten für Senioren vor.

Interview I Dr. Michael Schwenk

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10.02.2016

Bewegung hält das Gehirn fit - Konrad Beyreuther gab Tipps zur Vorbeugung und Früherkennung von Demenzerkrankungen

bkz-online 16.01.2016
Es ist möglich, Demenzerkrankungen vorzubeugen, betonte Professor Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther. Natürlicher Schlaf und viel Bewegung spielten dabei entscheidende Rollen, verdeutlichte der Gründer und Direktor des Netzwerks Alternsforschung (NAR) an der Universität Heidelberg. Minipfeil Rot  weiter

 

01.02.2016

German Center for Research and Innovation, New York - Interview with Internationally Renowned Aging Researcher Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther

In his interview with GCRI, Prof. Dr. Beyreuther discusses what occurs in the brain of an Alzheimer's patient and how Alzheimer's disease is diagnosed. He addresses the importance of early diagnosis and also shares his thoughts on how far he thinks we are from finding a cure.

 

30.10.2015

Schöller-Forschungspreis für zwei herausragende Arbeiten der Altersforschung verliehen

Den mit 5.000 Euro dotierten Anerkennungspreis erhält Dr. phil. Florian Bödecker vom Zentrum für allgemeine wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Ulm und zuvor beim  Netzwerk AlternsfoRschung an der Universität Heidelberg. Von Oktober 2010 bis zum März 2014 forschte Bödecker zum Thema „Paarkonflikte bei Demenz – Vom Finden einer neuen Balance zum Finden einer neuen Basis“. Hauptergebnis: Paare haben vor allem Probleme, externe oder auch gegenseitige Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Anerkennungspreis für Florian Bödecker I Netzwerk AlternsfoRschung  I Paarkonflikte bei Demenz

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27.10.2015

Änderung des Lebensstils könnte Alzheimer-Risiko abschwächen

Heidelberger Alternsforscher untersuchen Zusammenhang zwischen Cholesterinspiegel und kognitiven Einschränkungen im Alter.

Änderungen im Lebensstil könnten das Risiko mindern, an Alzheimer zu erkranken. Das legen die Ergebnisse einer Studie nahe, die Wissenschaftler des Netzwerks AlternsfoRschung der Universität Heidelberg auf Basis von Daten aus zwei unabhängigen epidemiologischen Studien durchführten. Sie lassen den Schluss zu, dass Menschen, die den genetischen Risikofaktor für Alzheimer ApoE4 tragen, mit einer Senkung des Cholesterinspiegels ihr erhöhtes Risiko für kognitive Einschränkungen reduzieren könnten – vor allem, wenn sie zusätzlich unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Den Alzheimer-Risikofaktor ApoE4 tragen in Deutschland etwa 20 Prozent der Bevölkerung. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Dementia and Geriatric Cognitive Disorders“ veröffentlicht. Minipfeil Rot  weiter

 

20.10.2015

Hengstberger-Preis für hochqualifizierte Heidelberger Nachwuchswissenschaftler

Preisgeld dient der Durchführung von Tagungen zum kognitiven Altern, zur Parkinson-Erkrankung und zur Neuromechanik.

An hervorragende Nachwuchswissenschaftler und Wissenschaftler-Teams der Universität Heidelberg wird auch in diesem Jahr wieder der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis vergeben. Als Team ausgezeichnet werden Dr. Markus Wettstein vom Psychologischen Institut  / Netzwerk AlternsfoRschung und seine an der University of Exeter (Großbritannien) tätige Kollegin Dr. Elżbieta Kuźma. Weitere Preisträger sind Dr. Anne Mahringer vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie sowie Dr. Manish Sreenivasa vom Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen. Die drei Auszeichnungen sind mit jeweils 12.500 Euro dotiert. Das Preisgeld ist für die Durchführung eigener Symposien am Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH) vorgesehen. Minipfeil Rot  weiter

 

19.10.2015, Berlin

ZEIT Forum Wissenschaft: "Kampf gegen Alzheimer - endlich Hoffnung?"

Im Dezember 1915 starb der Psychiater und Neuropathologe Alois Alzheimer – der Mann, der jener tückischen Erkrankung des Gehirns seinen Namen gab. Hundert Jahre nach seinem Tod ist das Thema Alzheimer aktueller denn je. In diesem Sommer wollen Pharmafirmen erstmals Antikörper gefunden haben, die den Verlust des Gedächtnisses aufhalten könnten. Stehen wir vor einem Durchbruch oder bleibt die medikamentöse Therapie von Alzheimer eine Illusion? Und was ist von dem soeben publizierten Verdacht zu halten, dass Alzheimer in seltenen Fällen übertragbar sein könnte? Die demographische Entwicklung macht jenseits von therapeutischen Ansätzen und epidemiologischen Erwägungen eine Frage wichtiger denn je: Wie soll die Gesellschaft künftig mit der Krankheit umgehen? Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Kultur möchten wir diese Fragen beim 59. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT erörtern.

Es diskutieren Prof. Dr. Konrad Beyreuther, Molekularbiologe und Gründungsdirektor am Netzwerk Alternsforschung (NAR) an der Universität Heidelberg, Arno Geiger, Autor des Buches „Der alte König in seinem Exil“, Prof. Isabella Heuser, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin, Prof. Stefan Teipel, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Universitätsmedizin Rostock sowie stellvertretender Standortsprecher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. Minipfeil Rot  weiter

 

24.09.2015

Paarkonflikte bei Demenz - Vom Finden einer neuen Balance zum Finden einer neuen Basis - Buchpublikation von Dr. Florian Bödecker vom Graduiertenkolleg Demenz  

​​Die Zweierbeziehung wird im Alter wichtiger, eine Demenz kann aber die Beziehung durch Konflikte gefährden. Den Bestimmungen dieser Paarkonflikte wird in einer qualitativen Interviewstudie Studie nachgegangen.

Vor welchen Herausforderungen stehen beide Partner, wenn ein Partner im Alter eine Demenz entwickelt? Eine qualitative Rekonstruktion der Paarkonflikte zeigt, dass es zunächst darum geht, dass beide Partner eine neue Balance hinsichtlich wichtiger Polaritäten finden müssen (z.B. eingreifen vs. selbständig sein). Später steht das Finden einer ganz neuen Basis für die Beziehung im Vordergrund. Diese Basis hat ihr Fundament in der erhaltenen emotionalen Nähe für den pflegenden Partner und in seinem einbeziehenden Führen, dem die Kontinuität der Person des Menschen mit Demenz und sein vertrauensvolles Sich-Führen-Lassen entsprechen. Für das Auftreten der Konflikte und ihre Bewältigung sind dabei die individuelle Lebensgeschichte, die Beziehungsgeschichte und auch die soziale Unterstützung wichtig.

 

21.09.2015

Vielversprechende Ansätze für Therapien gegen Alzheimer

pharma-fakten.de (21.09.2015): Vor Alzheimer fürchten sich viele: Im Alter seine Liebsten nicht mehr zu erkennen, seinen Charakter zu verlieren und schließlich hilflos zu sein, schürt Ängste. Noch gibt es keine Therapie gegen Alzheimer. Professor Konrad Beyreuther, Direktor des Netzwerks Altersforschung (NAR) an der Universität Heidelberg, erklärt im Interview, wie der aktuelle Stand der Forschung ist. Mit einem Durchbruch in der Forschung rechnet er in den nächsten zehn Jahren. Minipfeil Rot  weiter

 

20.09.2015

Wie ein Alzheimerforscher sein Gehirn fit und aktiv hält. Demenzexperte Konrad Beyreuther über die besten Strategien für ein gesundes Gedächtnis bis ins hohe Alter

Kurier.at (20.09.2015): Die Morgengymnastik von Konrad Beyreuther ist speziell: "Ich mache Kniebeugen und zähle gleichzeitig rückwärts: Von 700 ziehe ich abwechselnd sieben und sechs ab – immer nur sieben, das wäre zu einfach. Ich weiß, dass am Ende vier herauskommen sollte. Obwohl ich das schon lange mache, schaffe ich es trotzdem nur zirka vier Mal die Woche." Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther, 74,ist Molekularbiologe und einer der weltweit führenden Alzheimerforscher. Er war entscheidend an der Entdeckung der charakteristischen Eiweiß-Ablagerungen (Amyloid-beta) bei der Alzheimererkrankung beteiligt. Nach wie vor arbeitet er als Gründungsdirektor am "Netzwerk Alternsforschung" an der Uni Heidelberg. Minipfeil Rot  weiter

 

30.07.2015

Referenten: Prof. Dr. Konrad Beyreuther,  Universität Heidelberg, und Dr. Mark Schweda, Universität Göttingen.

 

29.07.2015

Ein denkwürdiges Drama um unsere geistigen Reserven

Durchbruch im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit – oder wieder eine Hoffnung, die enttäuscht wird wie bei allen Heilversuchen bisher? Zweifel bleiben. Und immer öfter heißt es: Schon das zugrundeliegende Modell ist fragwürdig. Ein Streitgespräch aus aktuellem Anlass. 

Frankfurter Allgemeine Zeitung (29.07.2015): Alzheimer-Medikament war bisher so frustrierend, dass manche sich über den plötzlichen Optimismus mehr als wundert. Was ist in der neuen Studie anders? Beyreuther: In der Vergangenheit gab es tatsächlich nur Negatives zu berichten. Wir konnten das Fortschreiten der Krankheit einfach nicht aufhalten. Jetzt haben wir den ersten Nachweis, dass wir mit  bestimmten Antikörpern etwas erreichen können. Der Unterschied zu früher ist: Die Patienten waren diesmal echte Patienten. Sie wurden mit Biomarkern in der Hirnflüssigkeit, Amyloid und Tau, und bildgebenden Verfahren ermittelt. Mit Kernspin kann man die Dicke des Hippocampus ermitteln, die ist bei Alzheimer-Patienten typischerweise deutlich verringert. Und noch aussagekräftiger sind Hirnbilder mit dem Amyloid-PET. Dabei wird das Amyloid mit radioaktiven Substanzen markiert, es ist deshalb in Deutschland zur Anwendung an gesunden Menschen verboten. Minipfeil Rot  weiter

 

25.07.2015

Spiegel (25.07.2015): Die Aufregung um ein Alzheimermittel zeigt, wie sehr sich Pharmaforscher und Kranke nach einem Durchbruch sehnen. Doch schützt die Substanz nur das Gehirn von Gesunden? Das neueste Wunder im Kampf gegen Alzheimer war eine schwere Geburt. In den ersten Versuchen am Menschen zeigte das Mittel Solanezumab, welches das vermüllte Gehirn alter Menschen gleichsam entrümpeln soll, keine klinische Wirkung. Minipfeil Rot  weiter

 

24.07.2015

SRF (22.07.2015, 4:30 Min.): Weltweit sind 44 Mio. Menschen von der Krankheit Alzheimer betroffen. Doch nun keimt Hoffnung, denn im Vorfeld des weltgrössten Alzheimer-Kongresses, melden Forscher mit zwei Medikamenten einen grossen Durchbruch erzielt zu haben. Minipfeil Rot  weiter

 

23.07.2015

FAZ (23.07.2015): Ist das die Wende im Kampf gegen die gefürchtete Alzheimer-Krankheit? Erstmals konnten amerikanische Pharmaforscher bei Demenzpatienten die Zerstörung des Gedächtnisses messbar verlangsamen - mehr aber auch nicht. Minipfeil Rot  weiter

 

20.07.2015

Die Zeit (19.07.2015): Sie sind keine jungen Männer mehr. Colin Masters und Konrad Beyreuther haben ihr gesamtes Forscherleben lang gegen Alzheimer gekämpft. Und sie beabsichtigen zu siegen: "Bevor ich sterbe, will ich eine Therapie sehen", sagt Masters. Das könnte ihm gelingen. Der Demenzfachmann von der University of Melbourne war einer der Hauptredner, als sich die internationale Alzheimer-Szene Mitte Juni am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg versammelte. Das Treffen war perfekt terminiert, denn es scheint, als stehe der Demenztherapie eine Zeitenwende bevor. "Wir sind so zuversichtlich wie noch nie", sagt Beyreuther, der als Molekularbiologe in Heidelberg forscht. Eine Heilung sei zwar nicht in Sicht. "Aber wir werden den Verfall aufhalten können." Minipfeil Rot  weiter

 

14.07.2015

Neue Videovorträge als Videostream mit Vortragsfolien

NAR-Seminar: Menschen mit Demenz im Krankenhaus (18.06.2015)

  • Dr. Marion Bär, Kompetenzzentrum Alter, Institut für Gerontologie, Universität Heidelberg - Wo ist der Patient? Menschen mit Demenz – eine Herausforderung für die Klinik und ihre Mitarbeiter [Video], [Folien]

  • Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Charité, Universitätsmedizin Berlin, Evangelisches Geriatriezentrum Berlin gGmbH - Menschen mit Demenz im Krankenhaus - die ärztliche Sicht [Video], [Folien]

  • Sabine Schulz, Alzheimer Gesellschaft Mannheim-Selbsthilfe Demenz e.V. - Krankenhaus und Demenz - Was ich als Angehöriger wissen muss [Video]

 

24.04.2015

Demographic Change: Funding in the Biomedical Ageing Research Is Proving Fruitful

The Ministry of Science, Research and Arts of the State of Baden-Württemberg, 17th April 2015: The demographic change has become a part of daily life. Dementia, along with other age-related diseases are on the rise. Basic researchers have provided new insights into how these diseases could be prevented by making healthy lifestyle choices. Minipfeil Rot  further (in german)

 

01.04.2015

Klaus Tschira
With profound sadness, the Network Aging Research (NAR), fellows and supervisors of the NAR College supported by the Klaus Tschira Foundation mourn the loss of their benefactor and founder Klaus Tschira, who unexpectedly passed away on March 31, 2015 at the age of 74. As a committed supporter Klaus Tschira enabled many young scholars to make their initial forays into the current ageing research..

 

 

 

23.03.2015

Stellenausschreibung: Position of Research Leader for the Establishment of Junior Research Groups

The Network Aging Research (NAR) at Heidelberg University is a highly selective and competitive initiative that stimulates and coordinates cutting-edge aging research at the university and in collaboration with local and international research institutions. The NAR is looking for outstanding candidates to fill the position of a Research Leader (“Nachwuchsgruppenleiter”) who has the capacity to build in an expeditious and successful way a Junior Research Group (JRG). This JRG will focus on the overarching theme of “Biological and Behavioral Regulation of Aging.” Minipfeil Rot  weiter

 

05.03.2015

Neue Videovorträge als Videostream mit Vortragsfolien

NAR-Seminar "Schlaganfall - Parkinson - Demenz" (12.02.2015):

  • Prof. Dr. Michael G. Hennerici, Neurologische Universitätsmedizin Mannheim: Risiken des Schlaganfalls und seiner Folgen – Welche Konsequenzen ergeben sich aus heutiger Kenntnis? [Video], [Folien]

  • Prof. Dr. Konrad Beyreuther, NAR, Universität Heidelberg: Der Demenz davonlaufen – Prävention, Therapie und Rehabilitation bei Alzheimer Krankheit [Video], [Folien]

 

04.03.2015

Conference Report: Dialogue Symposium – Psychotherapy in Care Homes, 23th January 2015

Despite increased incidences of depression and anxiety disorders, psychotherapy is still rarely used in both retirement and care homes. On 23rd January 2015, sixty participants were invited to meet at the Dialogue Symposium, first of its kind to take place in Germany, to discuss the potential and limitations of the psychotherapeutic treatment in the context of nursing practice. At the same time, the Dialog Symposium has been designed as the final event of the pilot project ‘Psychotherapy for Depression in the Retirement Homes’ initiated by University of Heidelberg. The conference which has been funded by Robert Bosch Foundation took place on the premises of and was supported by the Psychotherapist Chamber of Berlin. The event has been organised by the Junior Research Group Leader Dr. Eva-Marie Kessler, a Private Lecturer at University of Heidelberg. Minipfeil Rot further (in german)

 

28.01.2015

"Seeing Human Being as a Whole" – How Do Care Home Staff View and Experience Biographical Work – The Book Published by Dr. Charlotte Berendonk, Graduate Program "Dementia"

Buch BerendonkThe life story is the basis of personal identity. This is especially true for people with dementia. It is therefore of the utmost importance that the nursing staff working on inpatient geriatric wards know and systematically integrate the individuals’ biographies into the nursing care. Building upon the findings that the life stories of care home residents have not yet been adequately addressed Charlotte Berendonk examines nursing personnel’s understanding of the biographical approach. What potential do the employees see in the implementation of the life story work into their everyday nursing activities? The findings of the qualitative study conducted by the author provide suggestions and knowledge to guide caregivers, and thus supplies an important step for a better integration of biographical work into the long-term nursing home care dealing with dementia-sufferers.

 

12.12.2014

Ist Altern doch nur ein Desaster? Drei Wissenschaftler im DAI: Von molekularen Prozessen in der Zelle, dem Kampf gegen Demenz und dem Glück im Alter

Die Hälfte der heute Geborenen könnte hundert Jahre alt werden. Ist das schön für sie? Und was kommt da auf uns alle zu? Drei Experten für das Alter holte sich das Deutsch-Amerikanische Institut zu einer Podiumsdiskussion mit dem Wissenschaftsjournalisten Jörg Tröger. Am einfachsten hatte es Prof. Peter Krammer, Direktor der Abteilung Immungenetik im Deutschen Krebsforschungszentrum. Sein Fachgebiet: der Zelltod. Er sah das Alter allerdings nicht so positiv: „Das ist doch ein Desaster.“ Als Wissenschaftler macht er sich keine Illusionen darüber, dass das Altern in früher Jugend beginnt, und analysiert Moleküle, die ihm das jeweilige Alter eines Lebewesens verraten könnten. „Die einzelne Zelle altert durch molekulare Prozesse“, erklärte Krammer. Er hat auch schon ein Molekül gefunden, das er „Aging Factor One“ nennt, einen Regulator, der mit dem Altern zusammenhängt und dem er mithilfe von Fruchtfliegen auf der Spur ist. Minipfeil Rot  weiter

 

08.12.2014

New Insights on Cellular Nutrient Supply in Model Organism Baker’s Yeast

Uinversität Heidelberg, 05.12.2014: Heidelberg researchers characterise a mostly unknown yeast protease – an enzyme playing a major role in transporting nutrients. Heidelberg researchers have gained new insights on the function of a presenilin-related protein in the model organism baker’s yeast with regard to the regulation of the cells’ nutrient supply: This membrane protein is a protease called Ypf1. It regulates the amount of nutrient transporters making it to the cell surface and controls the absorption of nutrients from the cell’s environment as could be shown by the researchers around Dr. Marius Lemberg of Heidelberg University’s Center for Molecular Biology. In humans, the related presenilin-1 gene, when mutated, is one of the factors which lead to a hereditary early-onset and severe form of Alzheimer’s disease, as Dr. Lemberg says. The scientist collaborated with colleagues in Rehovot, Munich and Freiburg. Their results were published in the journal “Molecular Cell”. Minipfeil Rot  weiter

 

10.11.2014

Bei Tempo 5 macht der Tod schlapp. Netzwerk Alternsforschung: Mobilität ist wichtig – Kann man das Alter messen?

Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, 18./19.10.2014: „Ich bin 73 Jahre alt. Es ist die beste Zeit meines Lebens.“ Prof. Konrad Beyreuther,
der Gründungsdirektor des Netzwerkes Alternsforschung (NAR) der Universität Heidelberg, scheint ein leuchtendes Beispiel dafür zu sein, dass das Lebensalter mit dem gefühlten Alter nichts zu tun hat. Wie man das Alter messen kann, war auch das Thema des jüngsten NAR-Seminars in der Neuen Universität. “ Minipfeil Rot  weiter

 

04.11.2014

Neue Videovorträge als Videostream mit Vortragsfolien

NAR-Seminar "Alter messen?!" (09. Oktober 2014):

  • Prof. Dr. Hans-Werner Wahl und Martina Miche, M.Sc., Abteilung für Psychologische Alternsforschung, Psychologisches Institut der Universität Heidelberg - „Ich  bin so alt wie ich mich fühle" – Forschungsbefunde zum subjektiven Altern [Video], [Folien]

  • Prof. Dr. Andreas Simm, Interdisziplinäres Zentrum für Altern Halle (IZAH) - Bio-Indikatoren des Alterns – Was sie leisten können (und was nicht) [Video], [Folien]

  • Dr. Manfred Gogol, Akut-Geriatrie und Reha-Geriatrie, Krankenhaus Lindenbrunn, Coppenbrügge - Funktionales Alter – Königsweg der Altersmessung? [Video], [Folien]

 

16.10.2014

Eva-Marie Kessler erhielt Theo-und-Friedl-Schöller-Preis und Margret-und-Paul-Baltes-Preis

PD Dr. Eva-Marie Kessler, Nachwuchsgruppenleiterin am Netzwerk Alternsforschung (NAR), erhielt den Theo-und-Friedl-Schöller Anerkennungspreis für altersmedizinische Versorgung. Der mit € 5000 dotierte Preis würdigt herausragende Projekte zur Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung hochaltriger Menschen. Eva-Marie Kessler bekam in diesem Jahr einen von drei Preisen für das Projekt „Psychotherapie im Seniorenheim (PSIS)“, welches von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Die Preisverleihung fand am 02. Oktober 2014 in Nürnberg statt.

Zudem erhält PD Dr. Eva-Marie Kessler den Margret-und Paul-Baltes-Preis 2014 der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). Der mit € 2500 dotierte Preis wird an „Personen vergeben, die - schon zu Beginn ihrer Karriere - hervorragende Beiträge zur verhaltens- und sozialwissenschaftlichen gerontologischen Forschung geleistet haben“. Die Auszeichnung würdigte Eva-Marie Kesslers' Arbeiten zur Bedeutung von individuellen und medialen Altersbildern für das Verständnis und die Förderung der Alltags- und Lebenspraxis in Zeiten des demographischen Wandels. Die Preisverleihung fand am 24. September 2014 auf dem Gerontologie und Geriatrie Kongress in Halle statt.

 

07.10.2014, 14-16 Uhr, CinemaxX, N7, 17, 68161 Manneim

Wissenschaftliches Seminar "Zukunft Altern" im Rahmen des 5. Europäischen Filmfestival der Generationen

Das „Europäische Filmfestival der Generationen“ findet vom 7. bis 10. Oktober 2014 in der Metropolregion Rhein-Neckar an über 35 Veranstaltungsorten statt. Eröffnet wird das Festival im Mannheimer CinemaxX Kino mit einem öffentlichen Seminar zum Thema „Zukunft Altern“ mit Prof. Dr. Ursula Lehr, BAGSO-Vorsitzende und Schirmherrin des Festivals sowie den beiden Professoren Hans-Werner Wahl und Konrad Beyreuther vom NAR-Direktorium. Anmeldungen sind noch möglich bis zum 01. Oktober 2014 unter: info@vrn.de (Nadine Petry). Im Anschluss daran wird als Eröffnungsfilm „Der letzte Mentsch“ gezeigt. Stargast ist der Hauptdarsteller Mario Adorf. Minipfeil Rot  weiter

Minipfeil Rot  Homepage des Festivals
Minipfeil Rot  Programmheft des Festivals

 

02.09.2014

Demenz: Schreckgespenst des Alters

Stuttgarter Zeitung (02.09.2014): Die Ängste der Menschen vor Demenz interessiert die Alternsforschung zunehmend. „Dementia worry“, zu Deutsch etwa „Demenzsorge“ nennen Forscher das Phänomen. „Demenzsorge ist die emotionale Reaktion auf die wahrgenommene Bedrohung, irgendwann einmal an Demenz zu erkranken“, sagt Eva-Marie Kessler. Sie ist Alternspsychologin an der Universität Heidelberg. Neben Gefühlen wie Ängsten gehe die Demenzsorge einher mit Grübeleien und bestimmten Bildern im Kopf, sagt Kessler. „Man stellt sich beispielsweise vor, mit Alzheimer im Altersheim zu leben und auf andere angewiesen zu sein.“ Minipfeil Rot  weiter

Minipfeil Rot  dasgehirn.info: Demenzsorge: Schreckgespenst des Alters

 

23.08.2014, ARTE

TV-Beitrag zum Europäischen Filmfestival der Generationen (7.-10.10.2014)

Letztes Jahr gewann das noch recht junge Europäische Festival der Generationen den Deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung für sein Engagement um die Auseinandersetzung mit dem Alter. Die Idee des Festivals ist es, das Älterwerden als eine Phase der Weiterentwicklung, der Kreativität und des Neuanfangs zu zeigen. Man will alte und junge Zuschauer motivieren, sich mit dem eigenen Alter, mit dem Älterwerden auseinanderzusetzen. Dr. Michael Doh, Medien-Gerontologe an der Universität Heidelberg und Direktor des Festivals, ist Experte auf dem Gebiet. Er weiß, wie die Mechanismen ineinandergreifen, wie Alter und Film sich bedingen,wo sie sich ergänzen, und wo sie komplett aneinander vorbeilaufen.

 

25.07.2014

Habilitation von Eva-Marie Kessler


Dr. Eva-Marie Kessler, Nachwuchsgruppenleiterin am NAR, hat erfolgreich ihre Habilitation abgeschlossen. Am 18. Juni 2014 wurde ihr die Habiliationsurkunde überreicht, und sie erhielt die Venia legendi für das Fach Psychologie. Eva-Marie Kessler ist Stipendiatin des Margrete-von-Wrangell-Habiliationsprogramms des Landes Baden-Württemberg und des Europäischen Sozialfonds.

 

02.07.2014

Neue Videovorträge als Videostream mit Vortragsfolien

NAR-Seminar "Klima und Alter" (05. Juni 2014):

  • Prof. Dr. Rainer Sauerborn, Institute of Public Health, Universitätsklinikum Heidelberg - Verursacher und Betroffener - Der Mensch im Spannungsfeld von Klimawandel und Gesundheit [Video], [Folien]

  • Alina Vandenbergh, NAR-Kolleg, Netzwerk AlternsfoRschung, Universität Heidelberg - Auswirkungen von thermischer Belastung auf den Menschen und Maßnahmen zum Gesundheitsschutz [Video], [Folien]

 

16.06.2014

Erste Promovenden des Graduiertenkollegs Demenz  

Die ersten beiden Stipendiaten des von der Robert-Bosch-Stiftung (RBS) geförderten Graduiertenkollegs Demenz haben Ende April bzw. Ende Mai erfolgreich ihre Promotionsverfahren abgeschlossen. Matthias Hoben und Charlotte Berendonk haben nun die Möglichkeit, Forschungserfahrung im Ausland zu sammeln. Sie bedanken sich herzlich bei der RBS und dem NAR sowie den Betreuern für die Förderung und Begleitung in den letzten Jahren!​

05.05.2014

Professor Konrad Beyreuther wurde mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet

Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, 05.05.2014: In eine beeindruckende Feierstunde am Samstag im prachtvollen Ludwigsburger Barockschloss. Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeichnete 26 Persönlichkeiten mit dem Landesverdienstorden aus. Auch drei Heidelberger erhielten den Verdienstorden. Der Molekularbiologe Professor Konrad Beyreuther hat den BSE-Erreger mitentdeckt, gehört zu den führenden Alzheimer-Forschern im Land und engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich beim „Heidelberger Frühling“. Professor Uwe Brückner hat sich als Vorsitzender der Ethikkommission für Versuche zur Arzneimittelwirkung am Menschen an der Universität Ulm sowie als Chef der Tierversuchskommission im Regierungsbezirk Tübingen einen Namen gemacht. Volker Reimann-Dubbers schließlich gehört zu den Pionieren der Energiewende.

 

31.03.2014

Neue Videovorträge als Videostream mit Vortragsfolien

NAR-Seminar "Gebrechlichkeit im Alter" (27. Februar 2014):

  • PD Dr. Heinrich Burkhardt, IV. Medizinische Klinik - Geriatrie, Universitätsklinikum Mannheim - Die klinische Bedeutung des Gebrechlichkeits-Syndroms – eine geriatrische Perspektive [Video], [Folien]

  • Prof. Dr. Hermann Brenner, Abt. für Klinische Epidemiologie und Alternsforschung, DKFZ - Gebrechlichkeit im Alter – Häufigkeit, Risikofaktoren und Schutzfaktoren [Video], [Folien]

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse,  Institut für Gerontologie, Universität Heidelberg - Entwicklungsmöglichkeiten und Entwicklungsgrenzen in der Verletzlichkeit – eine anthropologische und psychologische Annäherung an die Gebrechlichkeit im Alter [Video], [Folien]

 

24.03.2014

Bürgerschaftliches Engagement Hochaltriger (85+) - Mitverantwortliches Leben im hohen u. höchsten Alter - Studie vom Institut für Gerontologie

 

13.03.2014

Neuland? "Junge Alte" erobern Soziale Medien - Interview mit Dr. Michael Doh

NDR 13.03.2014, Birgit Reichardt: "Ich habe nie gedacht, dass ich das mache. Ich habe das immer ein bisschen verurteilt." Renate Kummerfeld lacht mit tiefer Stimme. Vor zwei Jahren ahnte die 62-jährige Hannoveranerin nicht, dass sie einmal mehrere Stunden täglich im Internet verbringen würde. Heute chattet sie jeden Abend auf einer Internetplattform für Senioren. Und "am Wochenende kann das schon mal bis 3 oder 4 Uhr morgens gehen". Dabei tauscht sie nicht nur Belanglosigkeiten aus. Die virtuellen "Gespräche bei Seniorbook haben mir über den Tod meines Mannes hinweggeholfen", sagt Renate Kummerfeld. Und sie ist kein Einzelfall. Laut Alternsforscher Michael Doh nutzen immer mehr ältere Menschen die Möglichkeiten sozialer Netzwerke.

 

01.03.2014

Eine Chance für Jung und Alte - Digitale Technologien können es Senioren erleichtern, mit ihren Kindern und Enkeln in Kontakt zu bleiben - Interview mit Prof. Dr. Konrad Beyreuther und Dr. Michael Doh

Hamburger Abendblatt, Marc Hasse, 01.03.2014: Bevor Heiner Fosseck online geht, räumt er das Zimmer auf, zieht ein gutes Hemd an und kämmt seine Haare. Der 74-Jährige aus Blankenese will einen guten Eindruck machen, wenn er mit dem „jungen Fräulein“ verabredet ist, wie er seine Enkelin Sarah nennt. Die Schülerin lebt für ein Jahr in Maryland in den USA, sie wird ihren Großvater nur als handgroßes Videobild auf ihrem Laptop sehen und höchstens erahnen können, ob daheim Ordnung herrscht, aber für Fosseck ist es trotzdem fast so, als stünde er der 17-Jährigen und ihren Gasteltern gleich gegenüber.

 

 

29.01.2014, 12.15 - 13 Uhr, ARD-Buffet

TV-Tipp: ARD-Buffet zum Thema "Demenz" mit Prof. Konrad Beyreuther

Das menschliche Gedächtnis ist der Schlüssel zur eigenen Person und zur eigenen Identität. Die "Archivierung" der Vergangenheit beeinflusst die Wahrnehmung der Gegenwart und bereitet damit die Zukunft vor. Aber was, wenn Vergessen zur Krankheit wird? Personen und deren Angehörige brauchen Hilfe, wenn sie erfahren müssen, wie ihr Leben in Demenz entschwindet.

Experte im Studio: Prof. Konrad Beyreuther Linkpfeil weiter

 

13.01.2014

Zusammenfassung des Symposiums "Alterssimulation in Wissenschaft und Praxis" 10.01.2014


 

Am 10.01.2014 veranstaltete das Netzwerk Alternsforschung ein Symposium zum Thema „Alterssimulation in Wissenschaft und Praxis“. Die Veranstaltung wurde im Internationalen  Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH) durchgeführt und durch die Klaus Tschira Stiftung (KTS) unterstützt. Insgesamt nahmen rund 50 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Linkpfeil weiter

 

18.11.2013

Das Europäische Filmfestival der Generationen gewinnt beim "Deutschen Alterspreis 2013"

Dt Alterspreis Roos Doh
 

 

Das Filmfestival, das seit 2010 von Dr. Michael Doh vom Netzwerk AlternsfoRschung und Matthias Roos vom Amt für Gesundheit Frankfurt a. M. organisiert wird, erhielt beim Deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung den 3. Preis über 20.000€. Die Jury würdigt in ihrer Begründung das Konzept, "Filme zu präsentieren, die das Älterwerden als eine Phase der Weiterentwicklung, der Kreativität und des Neuanfangs zeigen. Damit fordert es seine alten und jungen Zuschauer heraus, sich mit dem eigenen Altern auseinanderzusetzen und die eigene Sicht auf das Alter zu reflektieren". Das Festival fand dieses Jahr im Juni parallel in Frankfurt, Heidelberg, Mannheim und Hanau statt. Für 2014 sind weitere Veranstaltungsorte auch in der Metropolregion Rhein-Neckar geplant. Linkpfeil weiter

 

14.10.2013

Neue Videovorträge als Videostream mit Vortragsfolien

NAR/APA-Lecture (09. Oktober 2013):

Emerging Technologies for Aging and Disability - Prof. Richard Schulz, PhD, Director, University Center for Social and Urban Research, University of Pittsburgh [Video 56 min.], [Folien]

NAR-Seminar "Osteoporose, Schwindel und Sturz" (04. Juli 2013):

  • Drei-Säulen-Therapie der Osteoporose -PD Dr. Philipp Drees, Stiftungsklinikum Mittelrhein GmbH, Koblenz [Video 38 Min.], [Folien]

  • Sturzneigung bei Osteoporose - Zusammenhang von Wirbelsäulenschmerz, -statik und -beweglichkeit mit dem Sturzrisiko - Antonia Diegisser, Physiotherapeutin, M.Sc., NAR-Kolleg, Netzwerk AlternsfoRschung, Universität Heidelberg [Video 25 Min.], [Folien]

  • Schwindel: Durch Training wieder ins Gleichgewicht - Dr. Andreas Lauenroth, NAR, Universität Heidelberg [Video 32 Min.], [Folien]

NAR-Seminar "Technik im Alter" (31. Januar 2013):

  • Die Rolle von Technik im Alter - Dipl.-Psych. Katrin Claßen, Psychologische Alternsforschung, Psychologisches Institut, Universität Heidelberg [Video 19 Min.], [Folien]

  • Chancen und Risiken von emotionaler und sozialer Robotik in der Altenhilfe - Prof. Dr. Barbara Klein, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences [Video 36 Min.], [Folien]

  • Handy, Blutdruckmessgerät und E-Book-Reader: Welche Rolle spielen kognitive Faktoren bei der Technikhandhabung im Alter? - Dipl.-Psych. Laura Schmidt,  GK Demenz, NAR, Universität Heidelberg [Video 19 Min.], [Folien]

  • Der Einsatz neuer Technologien bei der Pflege von Menschen mit Demenz - Dipl.-Volksw. Birgit Kramer,  NAR-Kolleg, NAR, Universität Heidelberg [Video 20 Min.], [Folien]

 

02.10.2013

"Europäisches Filmfestival der Generationen" wurde für den "Deutschen Alterspreis" nominiert

Logo Alterspreis
 

Das Filmfestival, das 2010 in Heidelberg vom Netzwerk AlternsfoRschung unter der Leitung von Dr. Michael Doh initiiert wurde, erhielt eine Nominierung für den Deutschen Alterspreis 2013 der Robert Bosch Stiftung..Auf dem „Europäischen Filmfestival der Generationen" werden aktuelle Filme und Dokumentationen aus Deutschland und Europa über das Alter und das Älterwerden für Alt und Jung gezeigt. Begleitend gibt es Gespräche zwischen dem Publikum, Experten aus der Alternsforschung und Alterspraxis sowie den Filmschaffenden. Die Zuschauerzahlen steigen jährlich, 2013 gastierte das Festival in vier Städten, in Frankfurt am Main, Hanau, Heidelberg und erstmals in Mannheim. Als internationale Partnerstädte sind Lissabon und Manchester hinzugekommen. Im Mittelpunkt stehen Filme, die zeigen, dass Altern gelingt, wenn man die Chancen nutzt und auch den Mut hat, etwas Neues zu wagen

 

 

16.09.2013

Wie die Enden der Chromosomen die Zellalterung beeinflussen - Heidelberger Wissenschaftler untersuchen Funktion der Telomere in zellulären Alterungsprozessen

Mit Untersuchungen zu den Prozessen, die sich an den Enden von Chromosomen abspielen, haben Heidelberger Wissenschaftler einen wichtigen Mechanismus aufgedeckt, der zu einem besseren Verständnis der Zellalterung führt. Im Mittelpunkt steht dabei die Länge der Chromosomenenden, der sogenannten Telomere, die sich experimentell beeinflussen lässt. Die Arbeiten, die am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) durchgeführt wurden, eröffnen neue Ansätze für die Entwicklung von Therapien bei Gewebeverlusten und Organversagen, die im Zusammenhang mit der Alterung von Zellen, der Seneszenz, stehen. Die vor Kurzem in der Zeitschrift „Nature Structural & Molecular Biology“ veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten auch in der Krebsbehandlung von Bedeutung sein. Linkpfeilweiter

 

16.08.2013

40-jähriges Dienstjubiläum: Gisela Dufrin

Dufrin Feier2013

 

​ Zum Anlass des 40-jährigen Dienstjubiläums am 01. April 2013 im öffentlichen Dienst übereichte Konrad Beyreuther, Direktor des Netzwerk AlternsfoRschung, die vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann unterzeichnete Urkunde an Gisela Dufrin. Frau Dufrin begann ihre Karriere mit 19 Jahren bei der Universitätskasse Heidelberg und ist seit 01.01.2010 als Buchhalterin im NAR tätig. Von 2006 bis 2010 war sie bei der Stabstelle Innenrevision der Universität Heidelberg tätig.
Wir gratulieren Frau Dufrin auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.

 

 

20.07.2013, 19 - 21 Uhr - Lindenhof, Rheinpromenade, Anleger 2 Viking River Cruises, Mannheim

MS Wissenschaft - Was Sie schon immer über das Alter(n) wissen wollten: Das NAR-Kolleg gibt Einblick in die Forschung rund ums Alter(n)

Sieben junge Wissenschaftler möchten Sie in die Welt der Forschung führen und sich mit Ihnen über Mythen rund um das Alter(n) unterhalten. Der Themenbogen reicht vom Klimawandel über die Wirkung von Vitamin D bis hin zur Pflege von Menschen mit Demenz.

Wie viel Geld würden Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz für technische Hilfsmittel ausgeben, die die Pflege erleichtern? Sind Orchestermusiker nach ihrer Verrentung weiterhin musikalisch aktiv? Mit über 50 will sich doch niemand mehr selbständig machen, oder? Hängt unsere maximale Lebenserwartung von der Länge unserer Telomere ab? Und was sind überhaupt Telomere? Kann ich mit 60 noch anfangen, mich sportlich zu betätigen und welches ist dann die richtige Sportart für mich? Welche Risiken des Klimawandels betreffen unsere alternde Gesellschaft und wie können wir uns vor diesen schützen?
Diese und viele weitere Fragen warten auf Sie am 20. Juli 2013 um 19 Uhr auf der MS Wissenschaft, die vom 19.-21. Juli 2013 in Mannheim anlegt (Lindenhof, Rheinpromenade, Anleger 2 Viking River Cruises). Die NAR-Kollegiaten treten miteinander in einen Dialog und beantworten auch gerne Ihre Fragen rund um das Thema Alter(n)!.

Informationen zur MS Wissenschaft auf: www.ms-wissenschaft.de.

Linkpfeil Flyer

 

02.07.2013

Wenn sich alles dreht... - Schwindel kann viele Ursachen haben!

Kurpfalzradio, 01.07.2013: Interview mit Dr. Andreas Lauenroth (NAR) zum Thema Schwindel

 

14.06.2013

Handys für Senioren - Moderne Technik für den "Silver Market"

Kurpfalzradio, 11.06.2013: Interview mit Laura Schmidt (NAR) zum Thema "Techniknutzung im Alter"

 

24.04.2013

Körperliches Training bei Schwindel - Radio-Interview mit Dr. Andreas Lauenroth

Schwindel stellt für betroffene Patienten ein ernstes, aber kein lebensbedrohliches Phänomen dar. Er ist grundsätzlich als Alarmzeichen zu verstehen, dass mit dem Gleichgewicht etwas nicht stimmt. Die Ursachen können dabei sehr vielfältig sein. Bis zur genauen Diagnose vergehen nicht selten Wochen oder sogar Monate. Die auftretenden Gleichgewichtsstörungen und Begleiterscheinungen wie z.B. Übelkeit oder dauerhafter Drehschwindel führen in der Zwischenzeit oft zu Unsicherheiten und einer erhöhten Sturzgefahr. Bei einigen Schwindelformen hilft ein körperliches Training, das Sturzrisiko zu senken und damit auch die Alltagskompetenz und Sicherheit der betroffenen Patienten zu erhöhen. Bei einem solchen Training wird der Patient – idealer Weise unter Aufsicht eines Therapeuten - kontrolliert in unsichere Situationen gebracht, in denen der Schwindel auftritt. Dadurch lernt das Gehirn, welche Informationen für das Halten des Gleichgewichts wichtig sind und es bewertet den Stellenwert dieser Informationen neu. Linkpfeil Radio-Interview (HD-Campus, 04/2013)

 

07.03.2013

Instant Aging: vom Studi zum Senior – Das Seminar „Gesundheit über die Lebensspanne“ testet Alterssimulationsanzug

Wie fühlt es sich an, wenn Augen und Ohren schlechter werden, das Tastempfinden schwindet, die Gelenke steifer werden und die Muskelkraft nachlässt? Wer letzten Montag im Institut unterwegs war, konnte Bachelor-Studierende in seltsamer Aufmachung beim Treppensteigen oder anderen „Alltagstätigkeiten“ beobachten. Sie steckten in so genannten Alterssimulationsanzügen, die vom “Netzwerk AlternsfoRschung” (NAR) ausgeliehen waren. Dort werden sie für die Öffentlichkeitsarbeit, zur Forschung und in der Ausbildung von Pflegekräften eingesetzt. Linkpfeilweiter

 

03.01.2013

Roboter in der Pflege? Vier Referate beim Netzwerk Alternsforschung

Mannheimer Morgen, 03.01.2013: "Technik im Alter" lautet der Titel des nächsten Seminars, zu dem das Netzwerk Alternsforschung (NAR) am Donnerstag, 31. Januar, von 17 bis 19 Uhr in die Neue Universität einlädt. Vier Vorträge gibt es. Den Auftakt macht die Diplompsychologin Katrin Claßen von der Abteilung Psychologische Alternsforschung Heidelberg. Vom Fernseher über den automatischen Rollladen bis zum hydraulischen Sessel: Technik ist auch im Leben betagter Menschen allgegenwärtig. Es gibt sogar Bemühungen, spezielle Angebote zu entwickeln. Parallel hält sich die Vorstellung, Ältere seien technikfeindlich, geht sie auf einen weiteren Punkt ein. Ihre NAR-Kollegin Laura Schmidt untersucht die kognitiven Fähigkeiten, die für die Benutzung von Technik erforderlich sind. Mit den Chancen und Risiken beim Einsatz von Robotern in der Pflege beschäftigt sich Professor Barbara Klein von der Fachhochschule Frankfurt am Main. Sie stellt auch den Begriff "emotionale Robotik" vor. Mit dem Einsatz von Technik bei der Pflege von Demenzkranken setzt sich schließlich Birgit Kramer (NAR) auseinander.

Editor: Email
Latest Revision: 2017-05-22
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